ilja.
MEIN KLEINES STÜCK INTERNET
Persönlich. Unregelmäßig. Ich.
DAS PERSÖNLICHE LOGBUCH

Ein Kopf voller Gedanken.
Ein Leben dazwischen.

Was mich bewegt. Was mich beschäftigt. Was einfach raus muss.
Mal mit Tiefgang. Mal mit Bulli. Mal kompletter Quatsch.

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GEDANKEN, GESCHICHTEN & DER GANZE RESTVon neu nach weniger neu ↓
My Days

Heute beim ReWe

Die wollen einemPayback? REWE-Karte? App? Treuepunkte? Ich wollte eigentlich nur Milch und Brot kaufen, kein Aufnahmegespräch führen.

Und dann fragen die auch noch nach einer Tüte und einem Bong.

Langsam wird’s mir zu persönlich. 😏 wohl

My Inner World

Eigentlich fehlt mir nichts. Außer euch.

In letzter Zeit mache ich mir erstaunlich viele Gedanken über das Alleinsein. Ich habe in den vergangenen Monaten auf Facebook ein paar Texte über Singles, Beziehungen, Nähe, Freundschaft und dieses manchmal merkwürdige Leben dazwischen geschrieben. Eigentlich einfach Gedanken, die mir durch den Kopf gingen. Umso mehr hat mich überrascht, wie viele Menschen darauf reagiert und kommentiert haben. Offenbar beschäftigt das ziemlich viele.

Und irgendwann blieb bei mir ein Satz hängen: „I don’t need u, but I want u!“ Der beschreibt ziemlich gut, wo ich gerade stehe.

Denn eigentlich ist mein Leben ziemlich voll. Ich habe viel erlebt, viel gesehen und vieles erreicht. Ich habe zwei erwachsene Kinder, eine Enkelin, einen Beruf, den ich verdammt gerne mache, meine Wohnung, meinen Bulli, tausend Ideen und meistens irgendein beklopptes Projekt, mit dem ich mich beschäftigen kann. Mir ist selten langweilig.

Und trotzdem merke ich immer deutlicher: Es fehlen Menschen. Nicht irgendwelche Kontakte. Davon gibt es genug. Familie, Kollegen, Bekannte, Menschen auf Facebook, WhatsApp und sonst wo. Ich meine die Menschen, bei denen man nicht überlegen muss, ob man sich melden darf. Bei denen aus „Hast du Zeit?“ auch mal spontan ein Bier, ein Kaffee, ein Abend oder irgendeine völlig ungeplante Aktion wird. Davon sind in meinem Leben erschreckend wenige übrig geblieben.

Und ja, natürlich fehlt mir auch eine Partnerin. Jemand, mit dem man Alltag genauso teilen kann wie besondere Momente. Aber das ist eben nur ein Teil davon. Eine Partnerschaft kann und soll schließlich nicht Freundschaften, Familie und ein eigenes Leben ersetzen.

Vielleicht merke ich deshalb gerade so deutlich, wie kräftezehrend Alleinsein manchmal sein kann. Nicht dieses dramatische Alleinsein, bei dem man abends weinend auf dem Sofa sitzt. So ist es nicht. Es ist viel unspektakulärer.

Immer selbst überlegen, was man macht. Sich selbst aufraffen. Alleine losfahren. Entscheidungen alleine treffen. Nach einem richtig guten oder richtig beschissenen Tag nach Hause kommen und niemanden haben, dem man das unbedingt noch erzählen möchte. Und dann dieser ganze stinknormale Alltag: alleine kochen? Doof. Alleine essen? Doof. Alleine einkaufen? Doof. Alleine Fernsehen? Doof. Alleine irgendwohin fahren? Meistens auch doof. Alleine ins Bett gehen und alleine wieder aufwachen? Auf Dauer ziemlich doof.

Natürlich kann ich das alles. Ich mache es ja. Aber vielleicht liegt genau da der Denkfehler: Nur weil man etwas alleine kann, heißt das noch lange nicht, dass man es auf Dauer alleine machen möchte. Und irgendwann stellt man fest, dass man sich an verdammt vieles davon gewöhnt hat. Das funktioniert. Aber funktionieren und zufrieden sein sind eben nicht immer dasselbe.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum mich dieser Satz so angesprochen hat: „I don’t need u, but I want u!“ Ich brauche keinen Menschen, damit mein Leben überhaupt funktioniert. Ich suche niemanden, der mich rettet, beschäftigt oder vollständig macht.

Der Kuchen ist längst gebacken. Aber ein Leben darf doch mehr sein als nur ein ziemlich guter Kuchen. Ein paar Menschen am Tisch wären schön.

Und gegen Sahne und eine Kirsche hätte ich auch nichts. 😉

My Days

So. Jetzt bin ich hier. Schon wieder.

www.ilja-frese.de gibt es gefühlt schon ein halbes Internetleben. Und wenn ich mir anschaue, was sich unter dieser Adresse über die Jahrzehnte alles angesammelt hat, dann war sie wohl immer auch ein Abbild von mir: neugierig, verspielt, manchmal beruflich, manchmal persönlich. Und gelegentlich technisch etwas überholt.

Da war die frühe private Homepage. Mit Babyfoto und Augen und Mund, die sich beim Drüberfahren mit der Maus veränderten. Damals hieß das Mouseover und war für mich vermutlich schon ein ausreichender Grund, es einzubauen. Ich finde das heute noch süß. Auch wenn inzwischen einige Grafiken fehlen und die Seite aussieht, als müsste irgendwo noch ein Modem piepen.

Später rückte meine Medienarbeit nach vorn. Medientrainer, Filmprojekte, Presse, Videos. Es gab verschiedene Fassungen, neue Anläufe und Ordner in Ordnern. Ein kleines digitales Archiv dessen, was mich damals beschäftigt hat. Irgendwann stand FreseFilm im Mittelpunkt. Filme, Hörspielprojekte und die Dinge, die ich gemacht hatte und zeigen wollte.

Dann fand vieles auf Facebook statt. Bei Think About bekamen Gedanken und Meinungen ihren Platz, bei Fresefilm Videos, Memes und anderer Quatsch. Videos mache ich inzwischen seltener. Gedanken und Quatsch sind allerdings weiterhin ausreichend vorhanden.

Und meine eigene Homepage? Die stand da so. Mit einer Version von mir, die es durchaus noch gibt – die aber längst nicht mehr alles erzählt.

Also musste etwas Neues her.

Eine Weile habe ich überlegt: wieder Medien? Wieder Projekte? Das Babyfoto noch einmal aufwärmen? Oder etwas Persönlicheres?

Geworden ist es ein Logbuch. Zum Durchscrollen, Hängenbleiben und Weiterlesen. Mit Platz für das, was mich gerade beschäftigt: Meinungen und Politik. Liebe, Gefühle und mein Innenleben. Bulli und Unterwegssein. Mein Penthouse. Selbermachen, Ausprobieren und diese legendären „Ich mach das mal eben“-Ideen. Und ganz normale Tage, die manchmal eben doch eine Geschichte haben.

Hier werde ich schreiben, wenn ich einen Gedanken habe. Wenn etwas passiert ist. Wenn mich etwas freut, nervt, berührt oder nicht loslässt. Manchmal wird das auch auf Think About oder Fresefilm passen. Manchmal nur hierher.

Und manches wird rückwärts dazukommen. Erinnerungen und Erlebnisse, die ihren Platz unter dem Datum bekommen, zu dem sie gehören. Ich fange heute an und darf trotzdem noch von gestern erzählen.

Dabei möchte ich persönlich sein. Über Liebe schreiben können, ohne Namen auszubreiten. Über meine Psyche, ohne für alles schon eine Erklärung zu haben. Eine Meinung haben und trotzdem noch dazulernen dürfen. Und zwischen all dem auch einfach mal ein Meme veröffentlichen.

Oben steht deshalb:

MEIN KLEINES STÜCK INTERNET | UNSER KLEINES STÜCK INTERNET

Denn vielleicht haben wir auch eine gemeinsame Geschichte. Einen Moment, eine Begegnung, etwas, das dir in Erinnerung geblieben ist. Unter „Unser kleines Stück Internet“ kannst du mir davon erzählen. Ich lese es, bevor es hier erscheint. Aber ich mag den Gedanken, dass dieser Ort mit der Zeit auch ein paar andere Perspektiven auf mich bekommt.

Bis hierhin brauchte es übrigens erst einmal einen kleinen Hindernislauf durch Serverordner, WordPress, Passwörter und eine ziemlich hartnäckige Datenbankfehlermeldung. Ich saß mit dem MacBook auf dem Sofa und wollte eigentlich nur meine Homepage machen.

Jetzt läuft sie.

Und ich bin ein bisschen aufgeregt.

Persönlich. Unregelmäßig. Ich.

Kein Sendeplan.
Einfach Leben.

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UNSER KLEINES STÜCK INTERNET

Ich hab dich erlebt.

Wir haben eine Geschichte? Eine Begegnung, ein gemeinsames Erlebnis oder deine Sicht auf einen Moment mit mir. Hier ist Platz dafür.

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